Wie datenschutzfreundlich ist deine Webseite ?

Anhand eines Tools mit dem Namen Webbkoll lassen sich Webseiten auf Privatsphäre-Verletzungen analysieren.

Die transparente Aufschlüsselung der eingebundenen Cookies, Verbindungen zu Dritt-Seiten und Versäumnisse bei der Sicherheit dürften so manch einen Webseiten-Betreiber in Erklärungsnot bringen. Das Schöne an diesem Tool: Es ist kinderleicht zu bedienen, denn die Eingabe einer URL genügt, um anschließend ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Damit ist nun endlich wirklich jeder in der Lage den Webseitenbetreibern auf den Zahn zu fühlen – und das ist insbesondere dann wichtig, wenn jemand öffentlichkeitswirksam mit Datenschutz bzw. ominösen Datenschutz-Siegeln wirbt, selbst aber gar nicht so recht weiß, wie man das eigentlich umsetzt bzw. lebt.

Webbkoll ist ein von Internetfonden und IIS finanziertes Projekt aus Schweden. Entwickelt wurde es von dataskydd.net. Der Quellcode ist Open-Source und auf Github einsehbar. Vereinfacht ausgedrückt, simuliert Webbkoll was im Hintergrund passiert, wenn ein Nutzer eine Seite in seinem Browser aufruft. Dabei sammelt das Tool nach der Eingabe einer URL verschiedene Informationen wie zum Beispiel Anfragen an Dritt-Seiten, Cookies, Response-Header usw. und stellt die Ergebnisse auf einer Webseite zusammen mit Erläuterungen und Hinweisen bereit. Wer die technischen Voraussetzungen (PhearJS) erfüllt, der kann Webbkoll auf seinem eigenen Server hosten. Einfacher ist die Verwendung einer bereits bestehenden Webbkoll-Instanz, wie sie unter https://webbkoll.dataskydd.net/en angeboten wird.

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