Es ist Zeit für Security Awareness

Viele Cyber-Bedrohungen sind heute gezielt auf Mitarbeiter ausgerichtet.Als schwächstes Glied in der Sicherheitskette machen sie es Cyber-Kriminellen oft recht leicht, ins Unternehmensnetzwerk vorzudringen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Viele Arbeitskollegen kennen beispielsweise gängige Angriffstechniken und Betrugsmethoden schlicht und einfach nicht. Wenn dann auch noch der Zeitdruck im heutigen Arbeitsalltag hinzukommt, wird manchmal zu schnell und unüberlegt auf schädliche Links geklickt – oder vergessen, sicherheitsrelevante Software-Updates durchzuführen.

Nach wie vor ist der Einsatz von Sicherheitstechnologien eine
wichtige Basis beim IT-Schutz.
Doch Softwarelösungen allein sind nicht mehr ausreichend, um
Unternehmen vor den zahlreichen Gefahren aus dem Internet zu
schützen.
Mehr als 80 Prozent aller Cybersicherheitsvorfälle sind auf menschliche
Fehler zurückzuführen. Mitarbeiterschulungen sind deshalb eine wichtige
Komponente im Security-Konzept.

Rückblick: Wandel der Bedrohungslandschaft

Noch vor rund 30 Jahren tauchte Malware nur vereinzelt auf. Heute sieht
die Welt der Cyberkriminalität schon ganz anders aus. Ein Blick zurück in
die Geschichte der Cyberbedrohungen zeigt: Malware war Mitte der 80er
Jahre meist noch das Produkt von „Hobby-Hackern“, die sich einen Spaß
daraus machten, einzelne Rechner zu infizieren, um ihr Können unter
Beweis zu stellen.

Mit der Verbreitung des Internets wuchs die Gefahr

Einer der ersten größeren Angriffe fand 1988 statt. Der Informatiker
Robert Tappan Morris programmierte den ersten Computerwurm. Der
sogenannte Morris-Wurm verbreitete sich sehr schnell und legte ca. 6.000
Rechner lahm – das entsprach zur damaligen Zeit mehr als zehn Prozent
der weltweit an das Internet angebundenen Computer. Bis Mitte der
90er Jahre schritt die Malware-Entwicklung nur langsam voran. Doch
dann hielt das Internet immer mehr Einzug in den Geschäftsalltag und
veränderte die Lage radikal.
Die Intervalle, in denen neue Schadprogramme auf den Markt kamen,
wurden über die Jahrzehnte immer kürzer. Und nicht nur die Anzahl
schädlicher Software stieg kontinuierlich an. Auch wurden die Bedrohungen
immer aggressiver und die Folgen eines Angriffs schwerwiegender.

Der menschliche Faktor in der Cybersicherheit

Heute sind viele Cyberbedrohungen gezielt auf Mitarbeiter ausgerichtet.
Als schwächstes Glied in der Sicherheitskette machen sie es Cyberkriminellen
oft recht leicht, ins Unternehmensnetzwerk vorzudringen.
Denn viele Mitarbeiter kennen gängige Angriffstechniken und Betrugsmethoden
schlicht und einfach nicht. Wenn dann auch noch der Zeitdruck
im heutigen Arbeitsalltag hinzukommt, wird manchmal zu schnell
und unüberlegt auf schädliche Links geklickt oder vergessen, sicherheitsrelevante
Software-Updates durchzuführen. Auch der Einsatz von
USB-Sticks und die unabsichtliche Weitergabe von sensiblen Daten an
Unbefugte sind typische Sicherheitslücken im Unternehmen.

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