Grundsätzliche Gedanken

Das Internet ist kein anonymer Raum. Es gibt heute unzählige Dienste und jeder Nutzer hinterlässt permanent Spuren. Die Datensätze, die hier entstehen wecken viele Begehrlichkeiten, nicht nur bei staatlichen Institutionen, sondern auch in der IT-Wirtschaft. Die Daten werden zu Marktforschungszwecke und zur Erzeugung immer stärker personalisierter Angebote gespeichert und ausgewertet.

Eine radikale Antwort auf diese Bedrohung besteht im totalen Rückzug aus dem digitalen Leben. Eine Forderung, die von puristischen Datenschützern allzu leicht erhoben wird und damit das Gegenteil erreicht. Kaum jemand kann und will heute noch vollständig auf das Internet und Kommunikationsmittel wie Smartphones zu verzichten.

Es besteht aber auch die Möglichkeit durch gezielte Maßnahmen die eigene Datenspur zu minimieren und Daten effektiv und sicher zu schützen. Damit entgeht man zwar nicht jeder Überwachungsmaßnahme, erlangt aber zumindest teilweise die Kontrolle über die eigenen Daten zurück.

Viele Dienste im Internet werden heute allzu selbstverständlich genutzt ohne das man sich Gedanken über die Hintergrundprozesse macht.

Warum Daten schützen?

„Ich habe doch nichts zu verbergen!“ Dies ist die wohl häufigste Reaktion auf jede Ausweitung der Überwachung durch den Staat und die Unternehmen. Aus diesem Satz spricht einerseits die Resignation über die politischen Entscheidungsprozesse und die geringen Möglichkeiten des Einzelnen, aber vor allem steht dieser Satz für eine unglaubliche Naivität. Denn natürlich hat jeder von uns etwas zu verbergen.

Das Bewusstsein dafür zu wecken ist mein Anliegen und mein Ziel.
Ich bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche Ihnen einen spannenden und interessanten Aufenthalt.
Norbert Rüthers
Ich möchte an dieser Stelle auch auf meine andere Seite aufmerksam machen die sich mit Projekten im privaten Umfeld befasst die die IT Sicherheit verbessern
Bitte hier klicken